Tarifverhandlungen: DBB fordert 6,5 Prozent

Roland Staude: Die Forderung ist angemessen und nachvollziehbar

09. Feb 2012
  • 2. Vorsitzender, Roland Staude

Der Deutsche Beamtenbund geht mit einer Forderung von 6,5 Prozent, mindestens 200 Euro mehr in die Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Außerdem werden die Übernahme der Auszubildenden, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro und die Übernahme der Fahrtkosten zu Ausbildungsstätten gefordert. 

Das haben Bundestarifkommission und Bundesvorstand heute (09.02.2012) in Berlin beschlossen. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben.

Die Forderungen seien „angemessen und nachvollziehbar“, so der 2. Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen Roland Staude in Berlin. „Damit tun wir zugleich etwas für die Kaufkraft der Beschäftigten und die Binnenkonjunktur“, so Staude.

Die DBB-Forderung bezieht sich dabei ausdrücklich auch auf den Beamtenbereich des Bundes. Staude: „Jedes Tarifergebnis muss natürlich zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten des Bundes übertragen werden.“ 

 


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