7,5 Prozent mehr - ein deutliches Plus im Geldbeutel

Einkommensrunde 2018 bei Bund und Kommunen

18. April 2018
  • Foto: F. Windmüller - Bundesinnenminister Horst Seehofer und dbb Vorsitzender Ulrich Silberbach

Die neue Einkommenstabelle liegt nach ihrem Umbau im März 2020 um 7,5 Prozent über der alten. Für alle Kolleginnen und Kollegen ergebe sich daraus ein sehr deutliches Plus im Geldbeutel. So fasste der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach heute (18.04.) nach der Einigung im Tarifkonflikt für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen das erzielte Ergebnis zusammen.

Roland Staude, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen, gratulierte den Verhandlungsführern des dbb zu dem erzielten Abschluss. Er wies in Düsseldorf jedoch daraufhin, dass die Einkommensrunde 2018 erst dann abgeschlossen sei, wenn die Tarifeinigung zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten und Versorgungsempfänger des Bundes übertragen worden ist.

Die Einigung enthält unter anderem eine neue Tabellenstruktur. Andreas Hemsing, Vorsitzender der DBB NRW Tarifkommission und stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission: „Von diesem Ergebnis geht das Signal aus, den öffentlichen Dienst für bereits vorhandene und künftige Kolleginnen und Kollegen attraktiver zu gestalten.“ Denn, so Hemsing, nur mit angemessener Bezahlung und tatsächlichen Perspektiven schaffe es der Staat, die besten Köpfe zu gewinnen und zu halten.

Die dritte Verhandlungsrunde brachte in Potsdam einen vernünftigen Tarifabschluss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen, hier die Eckpunkte der Einigung:

  • die Tabellenwerte werden linear in drei Schritten um 3,19 Prozent (1.3.2018), 3,09 Prozent (1.4.2019) und 1,06 Prozent (1.3.2020) erhöht
  • die Auszubildenden- und Praktikantenentgelte erhöhen sich um jeweils 50 Euro (1.3.2018 und 1.3.2019)
  • Sobald gesetzliche Regelungen zur Refinanzierung der Krankenhäuser geschaffen worden sind, werden (möglichst noch 2018) Verhandlungen über die Verbesserung der tarifvertraglichen Vorgaben aufgenommen.

 

Weitere Informationen

zur Einkommensrunde 2018.


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