Minister Herbert Reul im Gespräch mit dem Deutschen Beamtenbund NRW

DBB NRW Vorstand zu Gast im Ministerium des Innern

15. Dezember 2017
  • Quelle: E. Fiegel - Seitens des DBB NRW nahmen am Gespräch im Ministerium teil (v. l.): Andreas Bartsch, stellv. Vorsitzender, Moritz Pelzer, Vorsitzender der dbb jugend nrw, Andrea Sauer-Schnieber, stellv. Vorsitzende, Roland Staude, 1. Vorsitzender, Wolfgang Römer, stellv. Vorsitzender, Mathia Arent-Krüger, Vorsitzende Landesseniorenvertretung, Guido Arens, stellv. Vorsitzender sowie Erich Rettinghaus, Vorstandsmitglied. Quelle: E. Fiegel

Eine Dienstrechtsreform 2.0 oder zumindest Verbesserungen der Attraktivität im Öffentlichen Dienst – dieses Anliegen brachte der DBB NRW Vorstand im Gespräch mit dem nordrhein-westfälischen Minister des Innern, Herbert Reul, vor. „Der Öffentliche Dienst braucht dringend eine Attraktivitätsoffensive, denn es wird zunehmend eng im Kampf um die besten Köpfe“, erklärte Roland Staude, 1. Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen.

Eine solche Attraktivitätsoffensive müsse jedoch ganzheitlich gedacht werden und von qualifizierten Gesundheitsmanagement über eine attraktive Einkommensstruktur bis hin zu guten und geschlechtergerechten Aufstiegschancen.

Zu letzterem präsentierte der DBB NRW dem Minister die Broschüre „Geschlechtergerechtigkeit im Öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen“. Gleichzeitig nutzte Roland Staude die Gelegenheit, um die Forderung nach einer Erhöhung der Eingangsbesoldung im Mittleren, Gehobenen und Höheren Dienst zu wiederholen: „Angesichts der Angleichung der Abschlüsse ist zwingend eine Anhebung notwendig, um für Fachkräfte überhaupt noch attraktiv zu sein.“

Zuletzt wurde schließlich noch die so genannte Bürgerversicherung thematisiert. Es herrschte Einigkeit bei den Teilnehmern, dass diese Einheitsversicherung massive Nachteile – nicht  nur für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst – bringen würde. 


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