Qualitative Maßnahmen gegen den Lehrermangel umsetzen

VBE NRW Vorsitzender zur Forsa-Umfrage „Die Schule aus Sicht der Schulleiter“

12. März 2018
  • Bild: Friedhelm Windmüller - Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW

Die NRW-Auswertung der Forsa-Umfrage „Die Schule aus Sicht der Schulleiter“ zeigt, dass der Lehrermangel mit Abstand als das größte Problem eingestuft wird (64%). NRW liegt hier über dem Bundesdurschnitt (57%). „Die weltbeste Bildung steht und fällt mit einer ausreichenden Lehrerversorgung. 44 Prozent der befragten Leitungen kämpfen mit Lehrermangel und unbesetzten Stellen“, so Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

Zu oft würden Schulleitungen als Vertretungslehrer einspringen. Es bliebe dann zu wenig Zeit für die Verwaltung. Gleichzeitig gehören die steigenden Verwaltungsarbeiten zu den größten Belastungsfaktoren (88%). „Es ist überfällig, zu entbürokratisieren und qualitative Maßnahmen gegen den Lehrermangel umzusetzen“, erklärt Stefan Behlau.

 

VBE: Zu wenig Personal, zu viel Bürokratie

Pressemitteilung des Verband Bildung und Erziehung (VBE) Nordrhein-Westfalen.


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