DBB NRW: Höhere Einstellungskorridore und Übernahme nach der Ausbildung

06. Feb 2012

Der Deutscher Beamtenbund Nordrhein-Westfalen beobachte mit Sorge die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den öffentlichen Dienst. Aufgrund der bestehenden hohen Arbeitsverdichtung, des demografischen Wandels und der Altersstruktur seien bereits heute deutlich höhere Einstellungskorridore erforderlich. "Die Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss ist zwingend geboten, weil entsprechender Personalbedarf überall gegeben ist," so der Vorsitzende des DBB NRW.

Zukunft gerichtete Personal- und Einstellungspolitik

Mit Blick auf die Zukunft müsse eine auf die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung berücksichtigende Personal- und Einstellungspolitik betrieben werden. Es ist sicherzustellen, dass Altersabgänge direkt ersetzt werden können. 

Das heißt, dass zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens des bestehenden Personals direkt ausgebildetes Personal zur Verfügung steht, um die entstandenen Lücken zu schließen. Guntermann: "Aufgrund der engen Personallage ist es unverantwortlich, längere Zeit zuzuwarten, bis geeignetes Personal wieder vorhanden ist!"

An der öffentlichen Anhörung des Unterausschusses „Personal" im Landtag NRW haben neben dem Vorsitzenden die Vorstandsmitglieder Jutta Endrusch, Guido Arens und Roland Staude teilgenommen.

Stellungnahme des DBB NRW

 

 


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