Chancen und Risiken der Digitalisierung im Öffentlichen Dienst

Gespräch des DBB NRW mit dem Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

11. Mai 2018

Bild: DBB NRW - Wolfgang Römer, Christoph Dammermann und Roland Staude (v. l.)

Der Vorstand des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen (DBB NRW) hat ein Gespräch mit Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW (MWIDE), geführt. Das Ministerium wurde als „Model-Ministerium“ für das Thema Digitalisierung ausgewählt.

Schwerpunkte des Gesprächs waren vor allem der ambitionierte Zeitplan für die Umsetzung sowie die damit einhergehenden Herausforderungen. Eigentlich war eine vollständige Digitalisierung der Verwaltung bis zum Jahre 2031 geplant, nun soll dies schon 2025 erreicht werden. Einigkeit herrschte bei den Gesprächsteilnehmern darüber, dass von einer im Koalitionsvertrag beschriebenen „Digitaldividende“ im Rahmen des Umstellungsprozesses zumindest vorerst nicht die Rede sein kann.

In einem weiteren Gespräch mit Hartmut Beuß, dem CIO (Chief Information Officer), also dem Beauftragten des Landes NRW für Informationstechnik, konnten die Inhalte dann noch weiter konkretisiert werden. Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, nahm zusammen mit Himmet Ertürk, Vorsitzender der vdla nrw, an dem Gespräch teil.

Themen waren unter anderem die Einführung der elektronischen Akte bis 2022 und die entsprechenden Auswirkungen auf die Ausbildung sowie die Konsequenzen des Onlinezugangsgesetzes (OZG), dass die Verbesserung des digitalen Zugangs zu Verwaltungsleistungen bewirken soll.

 

 


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