dbb beamtenbund und tarifunion fordert 6 Prozent mehr Geld

Forderungen zur Einkommensrunde 2018 von Bund und Kommunen

09. Februar 2018

Foto: dbb Bundestarifkommission beschließen Forderungen zur Einkommensrunde 2018. Quelle: F. Windmüller

Bund und Kommunen sollen in dieser Einkommensrunde ein Zeichen für eine wirklich nachhaltige Personalpolitik setzen, meinte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 8. Februar 2018 in Berlin und forderte für die anstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sechs Prozent linear, mindestens aber 200 Euro als soziale Komponente, für Auszubildende 100 Euro.Mit einer solchen Einkommensentwicklung kann man die Attraktivität und die Nachwuchsgewinnung für den öffentlichen Dienst sichern.

 

Gerade die Kolleginnen und Kollegen mit kleinen und mittleren Einkommen sollten jetzt von der guten Einnahmesituation des Staates profitieren, ergänzte Volker Geyer, dbb Fachvorstand Tarifpolitik.

 

Zuvor waren zur Forderungsfindung für die am 8. Februar 2018 beginnende Einkommensrunde mit Bund und Kommunen der dbb Bundesvorstand und die dbb Bundestarifkommission zusammengekommen. Roland Staude, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Bundesvorstandes ist bei der kommenden Einkommensrunde wichtig, dass eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamten und Versorgungsempfänger erfolgt.

 

Die Forderungen im Detail:

- Lineare Entgelterhöhung von 6 %, mindestens jedoch 200 Euro

- Laufzeit: 12 Monate;

- Azubis:        - 100 Euro Entgelterhöhung

- Verbindliche Zusagen zur Übernahme

- Tarifierung einer Ausbildungsvergütung für betrieblich-schulische

    Ausbildungsgänge

-  % Nachtarbeitszuschlag auch im Besonderen Teil Krankenhäuser

 

Die 1. Verhandlungsrunde zu den Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen findet am 26. Februar 2018 in Potsdam statt.

 

 

Mehr Informationen unter www.dbb.de/einkommensrunde2018 .

 

 


Drucken