Der DBB NRW trauert um Karl-Heinz Nitz

Erster Landesjugendleiter der dbb jugend nrw ist verstorben

28. September 2018

Foto: DSTG Westfalen-Lippe - Zum 90. Geburtstag von Karl-Heinz Nitz kamen damals zahlreiche Gäste. Roland Staude, Winfried Hegemann (DSTG), Karl-Heinz Nitz, Heinz Katerkamp (Vorsitzender DSTG Westfalen-Lippe), Friedhelm Thomas (DSTG), Andrea Sauer-Schnieber (DSTG), Hans Burggraf (BRH NRW) (v.l.)

Ein ebenso verdienter wie beliebter Kollege im Deutschen Beamtenbund Nordrhein-Westfalen, Karl-Heinz Nitz, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Bereits früh hat in seiner Fachgewerkschaft - der DSTG – Verantwortung übernommen. Der Eintritt, damals noch in den Bund der Steuerbeamten, erfolgte mit Gründung des Ortsverbands Soest am 01.08.1948.

Er war am Aufbau der Jugendorganisation des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen „dbb jugend nrw“ am 21.03.1957 in Düsseldorf maßgeblich beteiligt. Am 10.10.1959 war der erste Landesjugendtag unter seinem Vorsitz.

„Verteidigt die Demokratie. Sie ist nicht selbstverständlich. Kämpft für Mitbestimmung und steht auf für eure Interessen!“ Diesen emotionalen und engagierten Appell richtete Karl-Heinz Nitz, der gerne „Charly“ genannt wurde, anlässlich des 19. Landesjugendtages 2017 an die jungen Mandatsträger der dbb jugend nrw. 

Karl-Heinz Nitz war u. a. auch Vorsitzender des Bezirkspersonalrates bei der Oberfinanzdirektion Münster und von 1980 bis 1988 Vorsitzender des DSTG Bezirksverbands Westfalen-Lippe.

Im Jahr 1994 übernahm er den Vorsitz des Kreisverbandes Münster des Bundes der Ruhestandsbeamten. Im selben Jahr wurde er Vorsitzender des BRH in NRW; 1995 folgte die Wahl zum stellv. BRH-Bundesvorsitzenden.

Mit ausgeprägten Solidaritätsempfinden setzte er sich bis ins hohe Alter aktiv und engagiert für seine Kolleginnen und Kollegen ein. Daher wurde wurde ihm 1983 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, im Jahr 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Der DBB NRW dankt Karl-Heinz Nitz für seine Leistungen und sein Engagement für den Landesbund und auch für die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst. Er wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser aufrichtiges Beileid und unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei seinen Angehörigen.


Drucken