Himmet Ertürk zur notwendigen Umressortierung in den Ministerien

Der neue vdla Landesvorsitzende im Gespräch mit dem DBB NRW Magazin

10. Juli 2017

Bild: vdla

In der nächsten Ausgabe des DBB NRW Magazins (Juli/August 2017) wird u. a. ein Interview mit dem neuen NRW-Landesvorsitzenden des vdla erscheinen. Auszugsweise werden hier  einige Aussagen vorab veröffentlich.

DBB NRW Magazin: Für den DBB NRW ist der vdla eine wichtige Gewerkschaft, da Ihr Verband die Interessenvertretung in den meisten Ressorts ist.

Himmet Ertürk: Das ist richtig, wir sind fast in allen Ressorts vertreten. Und wir haben auch bei den letzten Personalratswahlen sehr gute Ergebnisse erzielt. Damit haben wir beste Voraussetzungen, den DBB NRW in die Ressorts hinein sehr gut zu unterstützen. Dieses Angebot möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich unterstreichen.

DBB NRW Magazin: Wie organisieren Sie eine schlagkräftige Vertretung gerade mit Blick auf die Vielzahl der doch zum Teil höchst unterschiedlichen Interessen in den verschiedenen Ressorts?

Himmet Ertürk: Unsere vdla Gewerkschaft ist auf drei Säulen aufgebaut. Da ist zunächst die Verwaltung mit den Ministerien und deren nachgeordneten Geschäftsbereiche. Die zweite Säule sind die Hochschulen und Universitäten und die Dritte stellen die Universitätskliniken dar. Diese drei Säulen haben wir im Landesvorstand fachspezifisch abgebildet. Ich meine, dass uns das gut gelungen ist.

DBB NRW Magazin: Landtagswahlen – neue Regierung neue Ressortzuschnitte. Da sind die Hauptpersonalräte und damit ihre Funktionsträger gefragt.

Himmet Ertürk: Erst mit der Vorlage des Organisationserlasses hat die Verwaltung die Möglichkeit, das Erforderliche zu veranlassen. In erster Linie sind übrigens die örtlichen Personalräte in den Ressorts gefordert; sie schultern den Großteil der notwendigen personalvertretungsrechtlichen Maßnahmen. Größtenteils handelt es sich dabei natürlich um Versetzungen, aber auch Umsetzung bzw. Einstellungen werden erfolgen. Und wir, und damit meine ich die von uns gestellten Personalratsmitglieder, werden im Interesse der betroffenen Kolleginnen und Kollegen sich dafür einsetzen, dass alles seine Richtigkeit hat und seinen geordneten Gang nimmt. Auch der Landesvorstand wird hellwach sein und beobachten, wie das Ganze vonstattengeht.

DBB NRW Magazin: Müssen alle Personalvertretungen in den Häusern wieder neu gewählt werden?

Himmet Ertürk: Pauschal kann man das so nicht sagen. Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an.

DBB NRW Magazin: Auf was achten Sie dabei als vdla besonders?

Himmet Ertürk: Wenn Neuwahlen erfolgen, ist es aus unserem Verständnis heraus wichtig, wenn sich in der Zusammensetzung des neu zu wählenden Personalrats das jeweilige Ressort mit seiner Zentralabteilung und seinen Fachabteilungen entsprechend widerspiegelt. Dies wäre die optimale Zusammensetzung, um als von der Gesamtheit der Beschäftigten "legitimiertes" Kollektivorgan wirken zu können.

Das vollständige Interview lesen Sie in der demnächst erscheinenden Doppelausgabe des DBB NRW Magazins Juli/August 2017.


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