Im Plenarsaal des Landtags Nordrhein-Westfalen fand am 25. September 2026 die Jubiläumsveranstaltung des DBB NRW statt. Rund 150 Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden kamen dort zusammen, um die historischen Wurzeln des Landes und die Aufbauleistung der Beschäftigten seit 1946 zu würdigen.
Vor 80 Jahren, am 23. August 1946, legte die britische Besatzungsmacht mit der Verordnung Nr. 46 den Grundstein für das Land Nordrhein-Westfalen. Mit diesem Schritt begann auch der Aufbau eines öffentlichen Dienstes, der bis heute die Funktionsfähigkeit des Landes und seiner Kommunen sichert. Seitdem gestalten die Beschäftigten den Staat aktiv mit, indem sie Strukturen schaffen, Verfahren modernisieren und das Land Tag für Tag handlungsfähig halten.
Seit dieser Zeit hat sich in unserem Land viel getan. Nicht immer ging es dabei reibungslos zu. Ob Flüchtlinge oder Vertriebene, ob Wohnungsnot oder Mangelversorgung. Gerade in der Gründungsphase des Landes und der Nachkriegszeit galt es, viele Entbehrungen zu ertragen und Hindernisse zu überwinden. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Stadt und Land haben jedoch seit über 80 Jahren einen gemeinsamen Beitrag an einer Erfolgsgeschichte geleistet
Landtagspräsident André Kuper MdL eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. „Schulen, Polizei, Hochschulen und Kitas: Die Bundesländer halten mit den Beamtinnen und Beamten sowie den Angestellten den Kernbereich unseres Staates am Laufen. Seit der Gründung unseres Landes 1946 steht die Verwaltung für Ordnung, Stabilität und Transparenz. Diese Tradition prägt Nordrhein-Westfalen bis heute, denn ohne diese funktioniert kein demokratisches System“, betonte Andre Kuper.
Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, hob in seiner Ansprache besonders die Bedeutung eines starken Öffentlichen Dienstes für unsere Demokratie hervor: „80 Jahre öffentlicher Dienst für die Menschen in Nordrhein-Westfalen ist auch eine Gelegenheit auf Problemlösungen sowie Erreichtes zurückzublicken und uns vielleicht auch mal innerlich selbst auf die Schulter zu klopfen.“
Auch Staatssekretär Bernd Schulte, Amtschef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, stellte die wichtige Rolle des Öffentlichen Dienstes für Staat und Gemeinwohl heraus. Stefan Behlau, 2. Vorsitzender des DBB NRW, widmete sich in seiner Rede insbesondere der Bedeutung von Bildung für die Demokratie.
Musikalisch begleitet wurde die Jubiläumsveranstaltung von Julika am Stage Piano und Gesang sowie Leo Henrichs an der Gitarre.
Im Anschluss bot die Wandelhalle des Landtags bei einem kleinen Imbiss noch Gelegenheit für einen geselligen Gedankenaustausch.
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