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dbb Münster

Vorstandwahlen beim Philologen-Verband Bezirk Münster/Warendorf

01. Juli 2019

Wahlen zum Bezirksvorstand

Weitere vier Jahre führt Meik Bruns (Münster) als Vorsitzender den größten PhV-Bezirk im Regierungsbezirk. Einstimmig wählte die Mitgliederversammlung im Pascalgymnasium das Vorstandsteam: Als stellvertretende Vorsitzende engagieren sich Isabelle Kund (Ahlen) und Britta Ludwig (Telgte). Reinhard Schulze Lohoff führt das Amt des Kassenwarts fort. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand: Beatrice Becker, Christoph Jürgens, Stefan Lütkecosmann, Dr. Peter Steinhoff, Birgit Nölleke, Karjane Neubert, Dr. Nils Völzke und Dr. Lothar Jansen.

 

Mitgliederzuwachs und regionale Erfolge

Bruns blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf erfolgreiche vier Amtsjahre zurück: "Wir konnten unsere Mitgliederzahl um zwanzig Prozent auf 640 steigern und der Zulauf zu unseren Veranstaltungen ist stetig groß." Zudem unterstrich Bruns, dass es auch schwierige schulpolitische Herausforderungen in der Stadt Münster und dem Kreis Warendorf zu bewältigen galt: So stellte die Rückabwicklung der zieldifferenten Inklusion einen Erfolg dar, ebenso der Erhalt des Schlaungymnasiums oder der Aufbau der neuen Mathilde-Anneke-Gesamtschule in Münster. Intensiv habe der Bezirksvorstand die Fusion des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums mit dem Laurentianum in Warendorf begleitet.

Absage an Ideologisierung der Schulpolitik

"In Warendorf fiel ein Gymnasium der Einheitsschul-Ideologie zum Opfer. Der PhV lehnt weitere Schließungen von Gymnasium entschieden ab", so Bruns. Im Anschluss an die Wahlen diskutierten die Anwesenden mit der neuen Landesvorsitzenden, Sabine Mistler, über aktuelle bildungspolitische Themen. Dabei standen die Rückkehr zu G9 und die Qualität gymnasialer Bildung im Mittelpunkt.
„Der PhV NW konnte im Rahmen der Verbändebeteiligungen zur APO S I und zu den Kernlehrplänen einen deutlichen Einfluss auf Modifizierungen im Sinne der qualitativen Verbesserung nehmen," freut sich Mistler. Verbunden damit äußerte die Landesvorsitzende die Hoffnung, dass der Start des neuen G9 an den Gymnasien gut gelänge.