
Gemeinsam rufen die nordrhein-westfälischen DGB-Gewerkschaften sowie der DBB NRW mit dem dbb beamtenbund und tarifunion im Rahmen der laufenden Auseinandersetzung mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einem landesweiten Warnstreik auf. Am 10. Februar 2026 kommen Streikende aus Schulen, Unikliniken, der Polizei, Behörden, Justiz und weiteren Teilen der Landesverwaltung in Düsseldorf zu einer Großdemonstration zusammen.
Damit erhöhen die Gewerkschaften vor der dritten Verhandlungsrunde (ab dem 11. Februar) in Potsdam den Druck auf die Arbeitgeberseite, ihre Blockadehaltung aufzugeben und mit einem echten Angebot an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auf der gemeinsamen Großkundgebung vor dem NRW-Landtag werden Frank Werneke, Vorsitzender ver.di, sowie Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion als Redner erwartet.
Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW: „Ohne konkurrenzfähige Bezahlung verlieren wir die Menschen, die unser Gemeinwesen am Laufen halten. Gute Arbeitsbedingungen sind kein Luxus. Sie sind elementare Voraussetzung für funktionierende Sicherheit und Infrastruktur, Schulen, Kliniken, Finanz- und Justizverwaltungen. Hier steht die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Verantwortung. Öffentliche Daseinsvorsorge gibt es nicht mit Beschäftigten am Limit, sondern nur mit einer hohen Motivation durch Respekt und gute Entlohnung.“
Veranstaltungsdetails: Dienstag, 10. Februar 2026
Ab 11 Uhr:
Ab 12 Uhr:
Ab 13 Uhr:
Forderungen der gewerkschaftlichen Verhandlungsführer im Einzelnen:
Zudem setzen sich die gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen in NRW für eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen ein.
Die Streikaufruf des dbb findet Ihr hier.