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Endlich wieder in Präsenz...

18.08.2021 Gesamtvorstandssitzung DBB Kreisverband Herford

  • von links: Angelo Kriechel (Komba), Winfried Kraus (Philologenverband), Jürgen Gölicke (DBB KV Herford, Komba), Rainer Bliso (BDZ), Jochen Vogel (DBB KV Herford, DStG) und Mike Mensenkamp (DPolG)
18. August 2021

Im Herzen der Hansestadt Herford, dem Herforder Ratskeller, tagte der Gesamtvorstand des DBB Kreisverbands Herford endlich wieder in Präsenz. Während der zweistündigen Veranstaltung berichteten die sechs anwesenden Mitglieder des Gesamtvorstandes über ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen während der Corona-Pandemie und diskutierten die notwendigen Verbesserungen, damit der Öffentliche Dienst weiterhin als modern und attraktiv wahrgenommen wird.

Nachdem die für den 25.03.2020 geplante Gesamtvorstandssitzung wie so viele andere Veranstaltungen der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war, konnten sich fast 1 1/2-Jahre später der Gesamtvorstand des DBB Kreisverbandes Herford sich endlich wieder in Präsenz treffen. Folgerichtig, dass auf die Rolle des Öffentlichen Dienstes während der pandemischen Situation zurück geblickt wurde. Dabei lobt der DBB Kreisvorsitzende Jochen Vogel in seiner Rede den Einsatz vieler Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, der sich wie schon zu Zeiten der Finanz- und Bankenkrise als wichtiges Rückgrat in Krisenzeiten erwiesen hat. Mike Mensenkamp (Deutsche Polizeigewerkschaft) bemängelte in der anschließenden Diskussion jedoch die strukturellen Versäumnisse, wie z. B. einen klaren Kurs in der Schulpolitik, als auch die fehlende Digitaliserung, insbesondere bei der Kontaktnachverfolgung in den Gesundheitsämtern. 

Im Kreisverband selbst erhofft man sich in 2022 wieder eine Tagesfahrt mit der Besichtigung einer öffentlichen Einrichtung in NRW und will weiterhin den Austausch zwischen den einzelnen Fachgewerkschaften fördern. Jochen Vogel und Jürgen Gölicke benötigen für die Fortsetzung ihrer Arbeit noch weitere Mitglieder*innen für den geschäftsführenden Vorstand. 

Zugleich waren sich alle einig, den Fokus wieder daruf zu richten, dass der Öffentliche Dienst als moderner und attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Hierzu bedarf es nicht nur eines vernünftigen Abschlusses in der im "heißen Herbst" anstehenden Einkommensrunde. Vielmehr muss z.B. auch die Tarif- und Besolundungsstruktur insgesamt verbesset werden, die familienfeindlichen Wochenarbeitszeit von 41 Stunden im Beamtenbereich verkürzt und auch in vielen Bereichen die Möglichkeit von "Flexwork" mit einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz im Home-Office bestehen. 

Verfasser: Jochen Vogel

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