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Der deutsche beamtenbund und tarifunion (dbb) hat seine Forderungen für die kommende Tarifrunde der Länder aufgestellt

6 Prozent mehr für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst, mindestens aber 200 Euro

29. Dezember 2018

„Der Öffentliche Dienst hat ein Attraktivitätsproblem! Es wird immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden und junge Menschen überhaupt noch für den Öffentlichen Dienst zu begeistern“, erklärt Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW. Und die Situation werde sich auch nicht verbessern, solange sich an der Bezahlung nichts ändern. 6 Prozent Lohnzuwachs hält der Landesvorsitzende deswegen für eine angemessene Forderung, gerade auch mit Blick auf die steigenden Steuereinnahmen von Bund, Länder und Kommunen.

„Der Öffentliche Dienst hat ein Attraktivitätsproblem! Es wird immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden und junge Menschen überhaupt noch für den Öffentlichen Dienst zu begeistern“, erklärt Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW. Und die Situation werde sich auch nicht verbessern, solange sich an der Bezahlung nichts ändern. 6 Prozent Lohnzuwachs hält der Landesvorsitzende deswegen für eine angemessene Forderung, gerade auch mit Blick auf die steigenden Steuereinnahmen von Bund, Länder und Kommunen.

„Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes leisten einen wichtigen Beitrag zur Funktionsfähigkeit des Staates und für das Gemeinwohl. Das sollten die Arbeitgeber endlich anerkennen, und Anerkennung hat eben auch etwas mit der Bezahlung zu tun“, so Roland Staude weiter. Neben der Bezahlung seien aber auch weitere strukturelle Maßnahmen wichtig, um nachhaltig die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes zu steigern, das gelte für den Tarifbereich genauso wie auch für die Beamtinnen und Beamten. Für den Landesvorsitzenden ist es deswegen auch unerlässlich, dass das Tarifergebnisses im Volumen zeitgleich und systemgerecht auf die Beamtinnen und Beamten sowie auch auf die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen wird.

Die Kernforderungen im Einzelnen:

·         6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate).

·         Eine angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung für den TV-L.

·         Die Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro.

·         Ein Fahrplan für die Einführung der Paralleltabelle im Bereich der Lehrkräfte.

·         Stufengleiche Höhergruppierung.

·         Festbetrag für Auszubildende in Höhe von 100 Euro.

Pressemitteilung des DBB NRW

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