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Gewalt gegen Beschäftigte

Anspucken ist verachtenswert

  • Foto: kazy
    Gewalt gegen Beschäftigte des Öffenltichen Dienstes stoppen.
28. Mai 2020

Der DBB NRW begrüßt die Ankündigung von Innenminister Herbert Reul, Spuck-Attacken auf Beamtinnen und Beamte schärfer zu ahnden. Das Anspucken einer anderen Person ist schon in einer normalen Situation demütigend und verachtenswert. In Zeiten von Corona könnte es zudem vorsätzliche Körperverletzung sein. Eine schnelle und konsequente Ahndung solcher Taten ist entsprechend absolut geboten.

„Keiner kann in der heutigen Zeit mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass er oder sie nicht mit dem Corona-Virus infiziert ist, denn selbst wer keine Symptome zeigt kann durchaus ansteckend sein“, erklärt Roland Staude, 1. Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion Nordrhein-Westfalen (DBB NRW). „Aus diesem Grund ist in der aktuellen Situation das Anspucken einer anderen Person nicht nur demütigend und verachtenswert, es könnte auch eine Gefahr für Leib und Leben sein.“ Der Fall einer verstorbenen Busfahrerin mache das nur allzu deutlich. Sie hatte sich durch eine Spuck-Attacke mit dem Virus infiziert und war an den Folgen verstorben.

Insgesamt beobachtet der DBB NRW eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft. Diese äußert sich auch in einer zunehmenden Zahl von verbalen und körperlichen Angriffen auf Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes. In der aktuellen Zeit, scheint es zudem eine Häufung von Spuck-Attacken gegen die Beschäftigten zu geben. „Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn sie macht deutlich, dass die Achtung vor dem Staat und seinen Bediensteten immer weiter schwindet“, so Roland Staude. Er hält ein schnelles und konsequentes Vorgehen für zwingend notwendig, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken – und zwar bei Spuck-Attacken genauso wie bei allen anderen Übergriffen.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

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