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Warnstreiks an Unikliniken – Demo in Düsseldorf

„Arbeitgeber haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt!“

25. Februar 2019

Pflegerinnen und Pfleger der Unikliniken in NRW sind am 20. Februar 2019 für bessere Arbeitsbedingungen in den Warnstreik getreten. In Düsseldorf demonstrierten 800 Beschäftigte vor der Arbeitgeber-Zentrale.

An den sechs Unikliniken in Nordrhein-Westfalen – in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster – gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder, über den Gewerkschaften und Arbeitgeber derzeit verhandeln.

Der vdla Vorsitzende, Himmet Ertürk, meinte, dass die Arbeitgeber den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben scheinen. „Statt konstruktiv in die Verhandlungen einzusteigen mauern sie. Eine völlig unverständliche Haltung angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Was wir brauchen sind mehr Investitionen in die Beschäftigten, nicht weniger“, so Ertürk.

„Die Kolleginnen und Kollegen fordern sechs Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr. Die Tabellen-Entgelte für das Pflegepersonal sollen außerdem zusätzlich um 300 Euro angehoben werden, denn besonders in diesem Bereich ist die Arbeit fordernd und der Fachkräftemangel groß“, erklärte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach bei der Kundgebung vor dem Arbeitgeberverband des Landes NRW in Düsseldorf.

 

 

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