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10. DBB Umfrage: „Bürgerbefragung öffentlicher Dienst“

In globalisierter Gesellschaft braucht es einen starken Staat

24. August 2016

In der jetzt vom dbb beamtenbund und tarifunion vorgestellten Studie äußern sich die Befragten u. a. zur Rolle des Staates in einer globalisierten Gesellschaft. Immerhin 72 Prozent glauben, dass in einer globalisierten Gesellschaft ein starker Staat wichtig ist.

In der jetzt vom dbb beamtenbund und tarifunion vorgestellten Studie äußern sich die Befragten u. a. zur Rolle des Staates in einer globalisierten Gesellschaft. Immerhin 72 Prozent glauben, dass in einer globalisierten Gesellschaft ein starker Staat wichtig ist.

„Leider sind zu dieser Fragestellung schlechtere Umfragewerte als in den vergangenen Jahren erzielt worden“, so Roland Staude, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes Nordrhein-Westfalen nach einer ersten Sichtung der vom Meinungsforschungsinstitut forsa erstellten Studie. Hier gelte es durch geeignete Maßnahmen und gezielte Öffentlichkeitsarbeit deutlich zu machen, dass ein starker Staat die Bürger vor ausufernden Entwicklungen schützen kann, so Staude.

Der Beamte in Deutschland wird ganz überwiegend als pflichtbewusst, verantwortungsbewusst, zuverlässig und kompetent bezeichnet. Das Ansehen der Beamten generell liegt 2016 mit 34 Prozent etwas unter dem Niveau des Vorjahres (-3 Prozentpunkte). Auch dieses Umfrageergebnis zeige, dass noch viel am Image des Beamten verbesserungswürdig sei, so Roland Staude.

Im jährlich abgefragten Berufe-Ranking dominieren auch 2016 die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes die Top 10, von Feuerwehrleuten mit 93 Prozent („hohes oder sehr hohes Ansehen“) bis zu Lehrkräften mit 70 Prozent. Allgemein nach dem „Beamten“ gefragt liegt das Ansehen jedoch unverändert zwischen den EDV-Sachbearbeitern und den Bankangestellten bei einem niedrigen Wert.

Positiv bewertet der DBB NRW Vorsitzende, dass lediglich 31 Prozent der Bürger die Auffassung vertreten, der öffentliche Dienst koste die Steuerzahler zu viel Geld. Immerhin lag im Jahr 2007 dieser Anteil noch bei 58 Prozent und ist seither stetig geringer geworden.

Schließlich findet Roland Staude es bemerkenswert, dass eine Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass der Bund und nicht die Länder für die Beamtenbesoldung zuständig sein sollte. „Somit könnte der Föderalismus auf die politische Agenda kommen“.

Es sei also nach wie vor noch viel zu tun für die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, das Image der staatlichen Institutionen und ihrer Beamten weiter zu verbessern, so der DBB NRW Vorsitzende. „Wir sind gerne bereit weiter daran mitzuarbeiten.“

Bürgerbefragung öffentlicher Dienst

Die Studie ist auf der Website des Beamtenbundes in Berlin online verfügbar.

 

 

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