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Einkommensrunde der Länder 2019

Mehr als 10.000 Menschen – Signal ist in Potsdam angekommen!

03. März 2019

DBB NRW begrüßt das Ergebnis der Tarifverhandlungen als einen ersten Schritt zur Verbesserung der Attraktivität des Öffentlichen Dienstes und fordert nun die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich.

Nachdem es lange Zeit nicht nach einer Einigung ausgesehen hatte, konnten sich die Verhandlungspartner in Potsdam schließlich doch auf ein Ergebnis verständigen. Die Beschäftigten der Länder erhalten demnach rückwirkend zum 1.1.2019 durchschnittlich 3,2 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 100 Euro. Zum 1.1.2020 erhalten sie noch mal durchschnittlich 3,2 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 90 Euro. Da dieser Tarifvertrag eine Laufzeit von 33 Monaten hat, ist auch die lineare Steigerung für 2021 vereinbart worden, sie liegt bei durchschnittlich 1,4 Prozent, mindestens aber 50 Euro.

Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, begrüßt das Ergebnis als einen wichtigen Schritt für die Kolleginnen und Kollegen zur Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung.  Insbesondere begrüßt der DBB Landesvorsitzende die Verbesserungen im Bereich der Sorgearbeit: „Diese Menschen leisten eine wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und das muss auch entsprechend belohnt werden.“

Als einen Grund für das Zustandekommen dieses insgesamt guten Ergebnisses sieht Roland Staude den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen bei zahlreichen Warnstreiks und Demonstration.  Alleine bei einer großen Kundgebung in Düsseldorf am 26. Februar hatten mehr als 10.000 Beschäftigte ihren berechtigten Forderungen lautstark vor dem nordrhein-westfälischen Landtag Ausdruck verliehen. „Das hat Eindruck gemacht“, ist sich der Landesvorsitzende sicher.

Im nächsten Schritt fordert er nun eine Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger/innen in Nordrhein-Westfalen. „Sowohl tariflich Beschäftigte als auch Beamtinnen und Beamte sind für den Öffentlichen Dienst von großer Wichtigkeit“, so Roland Staude. „Wer die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes steigern möchte, der kann folglich nicht bei den Bedingungen für tarifliche Beschäftigte Halt machen.“ Aus diesem Grund ist der DBB NRW Vorsitzende auch froh über die Zusage, dass zeitnah nach Abschluss der Tarifverhandlungen auch Besoldungsgespräche zwischen der Landesregierung und des Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes stattfinden sollen.

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