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Demonstration in Köln

Motivation statt Arbeitsfrust

04. Februar 2026

Rund 200 Beschäftigte der Uniklinik Köln demonstrierten am Dienstag. Dazu aufgerufen hatten die Gewerkschaften vdla und dbb. Hintergrund sind die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die am 11. Februar in Potsdam in die dritte Runde gehen.

Nach einer Kundgebung vor dem Bettenhaus lief der Demozug zur Uniwiese, wo weitere Redner zu Wort kamen. Neben sieben Prozent mehr Gehalt forderten die Beschäftigten unter anderem höhere Zeitzuschläge und mehr Personal. Sandra van Heemskerk, Bundesvorsitzende der Komba Gewerkschaft, berichtete betonte, dass Schichtdienst und Personalmangel die Hauptbelastung darstellen, wodurch Entlastungsmöglichkeiten wie freie Tage wegfallen, insbesondere durch Zurückrufe. Weniger Personal bedeutet weniger Zeit für Patientenpflege, was an der Motivation der Beschäftigten nage. Weitere Streiktage an der Uniklinik sin u.a. auch am 10. Februar geplant, mit Ausfällen in OPs und ambulanten Bereichen. Die Notaufnahmen bleiben jedoch offen.

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