Mobilitätsbeitrag des Landes zum Deutschland-Ticket für den öffentlichen Dienst
Nach Verspätung aus vorheriger Fahrt keine weiteren Verzögerungen im Betriebsablauf!
Foto: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Mobilitätsbeitrag des Landes NRW zum Deutschland-Ticket für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes.
Im Rahmen der „Zukunftsoffensive NRW“ beabsichtigt die Landesregierung einen Mobilitätsbeitrag zum Deutschland-Ticket für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Nordrhein-Westfalen einzuführen. Bereits mit dem Start des Deutschland-Tickets im Frühjahr 2023 setzte sich der DBB NRW Beamtenbund und Tarifunion für dessen Ausrollung als Jobticket auf alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Rahmen eines Mobilitätsbeitrages des Landes NRW ein, um zum Umstieg vom Auto auf die Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu motivieren.
In der Landesregierung fand die Forderung zu dieser Zeit jedoch keinen Widerhall. Bei einem Zuschuss der Arbeitgeber von 25 Prozent zum monatlichen Grundpreis des Deutschland-Tickets wird vom Verkehrsunternehmen der Ticketpreis um weitere 5 Prozent als zusätzlicher Bonus reduziert. Die Ersparnis für die Beschäftigten am Deutschland-Ticket würde somit 30 Prozent betragen. Angesichts permanent hoher Energie- und Kraftstoffpreise hat dieses Angebot erhebliches Potenzial zur Attraktivierung des öffentlichen Dienstes.
Hierzu Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW: „Grundsätzlich begrüßen wir die Einführung eines Mobilitätsbeitrages des Landes zum Deutschland-Ticket als zusätzlichen Benefit für die Beschäftigten, gerade auch um junge Menschen für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst zu motivieren.“
Ähnlich wie die Verkehrswege des ÖPNV sind die strukturellen Gegebenheiten in Stadt und Land jedoch auch bei den Beschäftigten vor Ort verschieden, so dass auch hier zunächst beamten- und arbeitsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um den Mobilitätsbeitrag für alle Beschäftigten des Landes aber auch der Kommunen fahrplanmäßig auf die Strecke zu schicken.
Roland Staude: „Wir erwarten von der Landesregierung ohne weitere Verzögerungen im Betriebsablauf notwendige gesetzliche Regelungen zu treffen, welche beim Jobticket weder die Beschäftigten des Landes, noch der Kommunen auf den Bahnsteigen zurücklassen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass der DBB NRW am entsprechenden Gesetzgebungsprozess beteiligt wird, um spätestens mit der Aufnahme des Winterfahrplanes auch bei diesem wichtigen Angebot endlich die Signale auf `Freie Fahrt´ zu stellen.“
Zur entsprechenden Information der Landesregierung geht es hier!
Informationen zum Deutschland-Ticket über die Deutsche Bahn AG finden Sie hier (PDF|1 MB)!
Die ursprüngliche Forderung des DBB NRW aus dem Jahr 2023 finden Sie hier!



