Demo vor dem Justizministerium
Wir verlieren Menschen, die unser Gemeinwesen am Laufen halten!
Auch in Düsseldorf haben über 200 Beschäftigte der Justizbehörden der Landeshauptstadt ihren Forderungen in der Einkommensrunde Nachdruck verliehen. „Ohne konkurrenzfähige Bezahlung verlieren wir die Menschen, die unser Gemeinwesen am Laufen halten. Gute Arbeitsbedingungen sind kein Luxus. Sie sind elementare Voraussetzung für funktionierende Schulen, Kliniken und Justizverwaltungen. Hier steht die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Verantwortung. Öffentliche Daseinsvorsorge gibt es nicht mit Beschäftigten am Limit, sondern nur mit Respekt und guter Entlohnung“, sagte Roland Staude, Vorsitzender des DBB NRW am 9. Dezember 2025 in Düsseldorf.
„Wer Recht und Gesetz in diesem Land stärken will, muss diejenigen stärken, die sie tagtäglich in den Gerichten und Gefängnissen vom Theoretischen ins Praktische holen. Dafür braucht es Wertschätzung und Wertschätzung zeigt sich nicht in Worten, sondern in fairen Einkommen“, sagte Klaus Plattes, Landesvorsitzender der Deutschen Justiz-Gewerkschaft NRW (DJG).
Hintergrund: Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Die kommenden zwei Verhandlungsrunden sind für den 15./16. Januar sowie den 11.-13. Februar 2026 vereinbart.




