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Personal im öffentlichen Dienst

Personalrückgang

Nach der Wiedervereinigung ist der Personalbestand im öffentlichen Dienst über viele Jahre deutlich gesunken. Im Jahr 1991 waren dort noch rund 6,7 Millionen Personen beschäftigt. Ungefähr die Hälfte des Personalabbaus seit dem ist auf die Privatisierung von Bundesbahn und Bundespost zurückzuführen. Aber auch die Beschäftigungsentwicklung bei Bund, Ländern und Gemeinden war in dieser Zeit kontinuierlich und in erheblichem Umfang rückläufig. Der massive Personalrückgang resultierte nicht zuletzt aus dem Zwang, die Personalausstattung der neuen Bundesländer und der dortigen Kommunen an die Verhältnisse im früheren Bundesgebiet anzupassen. Die Folgen dieses Personalabbaus sind bis heute spürbar, da mit den Beschäftigten beispielsweise viel Wissen verloren gegangen ist, dass mangels Nachwuchskräften nicht weitergegeben werden konnte.

Mit dem Monitor öffentlicher Dienst veröffentlicht der dbb eine detaillierte Faktensammlung zu wichtigen Kennzahlen des öffentlichen Sektors in Deutschland. Das zusammengetragene statistische Zahlenmaterial erlaubt Rückschlüsse auf drängende Probleme. Zum Beispiel fehlen dem öffentlichen Dienst rund 300 000 Beschäftigte.

Mehr zum Thema

Monitor öffentlicher Dienst (Mediathek)

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