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Öffentlicher Dienst für NRW

Modernisierungsoffensive auf der Zielgeraden

  • Foto: Land NRW | Bernd Thissen
    Auch die Nachwuchskräfte im "Team NRW", hier 2025 auf der Begrüßungsfeier in Dortmund, profitieren von der Modernisierungsoffensive für den Öffentlichen Dienst in NRW.
26. März 2026

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen treibt die Modernisierung des Öffentlichen Dienstes mit einem umfassenden Maßnahmenpaket voran. In einem gemeinsamen Prozess mit den gewerkschaftlichen Spitzenverbänden, darunter der DBB NRW, wurden zentrale Reformvorhaben erarbeitet, die die Bereiche Arbeitszeit, Altersgeld, Jobrad, New Work und das Zulagenwesen betreffen. Ziel ist es, den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber weiter zu stärken und zukunftsfest aufzustellen.

Das vorgestellte Maßnahmenpaket zentraler Eckpunkte mit neun konkreten Reformvorhaben bewertet Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW: „Im Rahmen eines positiven, kritischen Dialogs zwischen der Landesregierung und den gewerkschaftlichen Spitzenverbänden haben wir einen guten Kompromiss gefunden, den Öffentlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen in die Zukunft zu führen, um im steten Wettbewerb um die besten Fachkräfte auch mit der Wirtschaft mithalten zu können.“

Die konkreten Einzelmaßnahmen beurteilt Roland Staude folgendermaßen: 

„Die von der Landesregierung angekündigte Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos zur Verbesserung des Übergangs in den Ruhestand begrüßt der DBB NRW. Damit wird eine seit langem vom DBB NRW erhobene Forderung umgesetzt. Zudem bringt das vorgestellte Modell endlich Bewegung in die festgefahrene Arbeitszeitfrage. Dies ist ein erster notwendiger und wichtiger Schritt, wettbewerbsfähige Arbeitszeiten für den Öffentlichen Dienst in NRW zu erreichen.“

„Die Ausweitung der Arbeitszeitregelung sowie die Umsetzung von CoWorking- und Shared-Working-Angeboten im Öffentlichen Dienst verbessern die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere, woraus sich ein spürbarer Mehrwert für alle Beschäftigten ergibt.“

„Durch die strukturelle Reform des Zulagen- und Vergütungswesens werden gefühlte und tatsächliche Ungerechtigkeiten reduziert und die Höhe der Zusatzbeträge im Rahmen einer Pauschalierung an die Ansprüche der Zeit angepasst. Das ist ein echter Beitrag zur Entbürokratisierung und Staatsmodernisierung.“

Des Weiteren wird die Landesregierung zusätzliche Maßnahmen prüfen, die sich aus den Empfehlungen der Fachministerkonferenzen zur Zukunft des Öffentlichen Dienstes im Rahmen des Prozesses der Staatsmodernisierung von Bund und Ländern ergeben. Auch der DBB NRW wird weiterhin in einem gelebten Dialog mit der Landesregierung stehen und die weiteren Schritte zur kontinuierlichen Modernisierung des Öffentlichen Dienstes in Nordrhein-Westfalen kritisch-konstruktiv und lösungsorientiert begleiten.

Zur offiziellen Mitteilung der Landesregierung mit den konkreten Einzelmaßnahmen geht es hier.

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