KontaktRSSImpressumDatenschutz

Lexikon

Arbeitszeitkorridor

Bei der Einrichtung eines Arbeitszeitkorridors wird den Betriebsparteien nach TVöD / TV-L ermöglicht, bis zu 45 Arbeitsstunden wöchentlich zu vereinbaren, ohne dass dafür Überstundenzuschläge bezahlt werden müssten. Jedoch muss im Durchschnitt die tariflich vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit erreicht werden, das heißt, die geleistete Mehrarbeit muss innerhalb eines Jahres ausgeglichen wer- den. Findet in dieser Zeit kein Ausgleich statt, sind die angeordneten Mehrstunden mit 100 Prozent des individuellen Entgelts abzugelten.

Der Unterschied zu den üblichen Gleitzeitregelungen besteht darin, dass der Arbeitgeber ein Direktionsrecht hat, also Mehrarbeit innerhalb des Korridors anordnen kann ohne dass es zuschlagspflichtige Überstunden werden. Ein Arbeitszeitkorridor kann nur durch eine Betriebs- / Dienstvereinbarung eingerichtet werden und setzt zwingend die Einrichtung von Arbeitszeitkonten für die Arbeitnehmer voraus.

In Bereichen mit Schicht- / Wechselschichtarbeit kann ein Arbeitszeitkorridor nicht vereinbart werden (§ 6 Abs. 8 TVöD / TV-L).

zurück

Rundum informiert

Termine

Termine

  • 11. Dezember 2019
    Kreisverband Münster - Klausurtagung des geschäftsführenden dbb Kreisvorstandes
  • 12. Januar 2020
    Sitzung des geschäftsführenden Vorstands KV Kleve, in Kleve
  • 23. März 2020
    Sitzung der geschäftsführenden Vorstände KV Kleve und KV Wesel, in Kleve

Fortbildungen

Wissen, was geht:

Fortbildungsveranstaltungen der
DBB Akademie